Die Kiste im dritten Stock.

Kaum etwas nervt im Alltag so leise und so zuverlässig wie der Getränkekauf: Kisten ins Auto, aus dem Auto, ins Treppenhaus, Leergut zurück, und eine Woche später von vorn. Und währenddessen steht der Wasserhahn in der Küche einfach da.

Viele greifen trotzdem zur Flasche, aus Gewohnheit, aus Zweifel oder weil das Leitungswasser mal schal oder anders geschmeckt hat. Schauen wir uns an, was die Behörden und Verbraucherschützer dazu sagen.

Was dein Leitungswasser leistet.

Das Umweltbundesamt beschreibt Trinkwasser in Deutschland als gleichbleibend hochwertig und als eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel. Mehr als 99 Prozent der Messwerte erfüllen die Qualitätsanforderungen oder übertreffen sie deutlich. Die Verbraucherzentrale schreibt: „In Deutschland hält Leitungswasser die gesetzlichen Vorgaben zu über 99 Prozent ein.“ Trinken kannst du es bedenkenlos, sofern keine Bleileitungen im Haus sind.

Was es kostet, und was es der Umwelt kostet.

Das Umweltbundesamt nennt für einen Liter Flaschenwasser 0,75 Euro und für einen Liter Leitungswasser 0,004 Euro. Für einen einzigen Cent bekommst du rund 5 Liter aus dem Hahn.

Auch bei der Umwelt ist der Abstand groß: Laut Umweltbundesamt verursacht Leitungswasser weniger als ein Prozent der Umweltbelastung von Mineralwasser aus der Flasche. Beim CO₂ nennt die Behörde 202 Gramm pro Liter Flaschenwasser gegenüber 0,35 Gramm pro Liter Leitungswasser, bedingt durch Gewinnung, Verpackung und Transport. Die Zahlen beziehen sich auf Deutschland.

Zwei Alltagstricks, damit der Hahn überzeugt.

Wie hart dein Wasser ist, sagt dir dein Versorgungsunternehmen. Warum Kocher und Kaffeemaschine so schnell verkalken, haben wir im Artikel Kaffeemaschine und Wasserkocher erklärt.

Und wenn der Kalk dich stört?

Dann lohnt sich ein Blick auf die Ursache statt nur auf die Folgen. Klassische Enthärter entfernen Calcium und Magnesium über Salz aus dem Wasser. TESL® II geht einen anderen Weg: Es wandelt den Kalk physikalisch um, sodass er in der Schwebe bleibt und nicht haftet, ohne Chemie, ohne Salz und ohne dass die Mineralien aus dem Wasser verschwinden. Eingebaut wird es in die Warmwasser- und Trinkwasser-Installation, nicht in die Heizung. Welches Modell zu deinem Rohranschluss passt, zeigt dir der Modellfinder.

Quellen

  1. Umweltbundesamt: Tap water: sustainable, healthy, cheap, letzte Aktualisierung 23.04.2026. umweltbundesamt.de
  2. Verbraucherzentrale: Kann man Leitungswasser bedenkenlos trinken?, Stand 30.10.2025. verbraucherzentrale.de
  3. Verbraucherzentrale: Wasserhärte bestimmen: Habe ich weiches oder hartes Wasser?, Stand 28.04.2025. verbraucherzentrale.de
  4. Wikipedia: Wasserhärte (Einfluss der Härte auf Geschmack und Aussehen von Speisen und Getränken). de.wikipedia.org

Kostenloser Selbsttest

Ist dein Wasser zu hart? Der 5-Minuten-Test.

Trag dich kurz ein, dann siehst du sofort die Checkliste, mit der du in 5 Minuten selbst einschätzt, wie hart dein Wasser wahrscheinlich ist.

Kein Spam, keine Weitergabe, jederzeit abbestellbar.