Drei Dinge entscheiden über die Menge.

Wie viel Waschmittel in die Trommel gehört, hängt laut Verbraucherzentrale Hamburg von drei Dingen ab: der Härte deines Wassers, dem Verschmutzungsgrad und der Beladung. Auf jeder Packung steht dafür eine Dosierempfehlung in Millilitern, aufgeteilt nach Härtebereich und Verschmutzungsgrad. Nach dem deutschen Wasch- und Reinigungsmittelgesetz muss diese Angabe auf der Verpackung erkennbar sein, wie das Umweltbundesamt festhält.

Die Menge auf der Packung gilt für trockene Wäsche: bei Vollwaschmittel für 4,5 Kilogramm, bei Feinwaschmittel für 2,5 Kilogramm. Fällt die Beladung höher oder geringer aus, sollst du die Dosierung entsprechend anpassen.

Weiches Wasser braucht weniger.

Beim Härtebereich „weich“ wird laut Umweltbundesamt die geringste Waschmittelmenge gebraucht. Liegt dein Wasser im Bereich „mittel“ bis „hart“, ist etwas mehr nötig. Die IKB sagt es für Innsbruck so: Bei weichem Wasser kannst du das Waschpulver sparsam dosieren, bei hoher Härte muss man das bei Waschmaschine und Geschirrspüler ausgleichen. Wie hart das Wasser in den einzelnen Stadtteilen ist, steht im Artikel Wasserhärte in Innsbruck.

Mehr hilft nicht mehr.

Zu viel Waschmittel bringt laut Umweltbundesamt kein besseres Waschergebnis, sondern nur höhere Kosten und mehr Belastung für die Umwelt. Auch bei sehr stark verschmutzter Wäsche rät die Verbraucherzentrale ausdrücklich davon ab, höher zu dosieren. Besser: Flecken vorbehandeln, dann kann die Waschmittelmenge entsprechend geringer ausfallen.

Für normale Haushaltswäsche genügt laut Umweltbundesamt meist die Dosierung für leicht oder normal verschmutzte Wäsche.

Die Trommel locker füllen.

Wichtig ist der Platz in der Trommel, nicht das Gewicht. Die Verbraucherzentrale empfiehlt: Oben soll noch eine Hand hochkant hineinpassen, die Wäsche liegt also locker. Bei Woll- und Feinwäsche soll die Trommel noch leerer bleiben.

So findest du deinen Härtebereich.

Und wenn das Wasser sehr hart ist?

Hartes Wasser macht sich nicht nur in der Waschmaschine bemerkbar, sondern auch als Kalk an Armaturen und Geräten. Klassische Enthärter entfernen Calcium und Magnesium über Salz aus dem Wasser. TESL® II geht einen anderen Weg: Es wandelt den Kalk physikalisch um, sodass er in der Schwebe bleibt und nicht haftet, ohne Chemie, ohne Salz und ohne dass die Mineralien aus dem Wasser verschwinden. Eingebaut wird es in die Warmwasser- und Trinkwasser-Installation. Welches Modell zu deinem Rohranschluss passt, zeigt dir der Modellfinder.

Quellen

  1. Umweltbundesamt: Umweltbewusst waschen und reinigen, zuletzt aktualisiert 18.05.2015. umweltbundesamt.de
  2. Verbraucherzentrale Hamburg: Wie viel Wäsche und wie viel Waschmittel soll in die Waschmaschine?, Stand 26.01.2024. vzhh.de
  3. IKB: Unser Innsbrucker Wasser, Übersicht zur Wasserhärte. ikb.at

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