Von weich bis hart, im selben Stadtgebiet.

Das Innsbrucker Trinkwasser sickert laut IKB jahrelang durch das Gestein und wird dabei mit Mineralien angereichert, bevor es aus verschiedenen Quellen, etwa der Mühlauer Quelle, in die Haushalte kommt. Wie „hart“ oder „weich“ es ist, bestimmt der Mineralstoffgehalt.

Wie unterschiedlich das innerhalb der Stadt ausfallen kann, zeigt die IKB-Übersicht Unser Innsbrucker Wasser. Dort steht die Gesamthärte in Grad deutscher Härte (°dH) für einzelne Gebiete:

Wie die IKB die Härte einteilt.

Die IKB unterscheidet drei Härtestufen:

Die meisten der genannten Gebiete liegen damit in Härtestufe 1. Mentlberg gehört zur Stufe 2, Sieglanger bewegt sich je nach Lage zwischen Stufe 1 und 2, und Oberes Hötting West erreicht mit 21,2 °dH Stufe 3. Die große Spanne zeigt: Auch innerhalb eines Gebiets kann sich der Wert unterscheiden, deshalb lohnt der Blick auf die eigene Adresse.

Was das im Haushalt heißt.

Laut IKB brauchst du bei weichem Wasser weniger Waschpulver und kannst es sparsam dosieren, das schont die Gewässer und spart Geld. Bei hoher Härte muss man bei Waschmaschine, Geschirrspüler und Boiler genauer hinschauen und etwa das Reinigungsmittel höher dosieren. Wichtig ist immer die Dosierungsempfehlung auf der Packung.

Calcium und Magnesium, die das Wasser hart machen, sind für den Menschen lebensnotwendig, wie die IKB ausdrücklich festhält. Hartes Wasser ist also kein Qualitätsmangel, nur im Haushalt oft lästiger. Wie sich das bei Kocher und Kaffeemaschine zeigt, haben wir im Artikel Kaffeemaschine und Wasserkocher erklärt, und wie du dein Waschmittel richtig dosierst, im Artikel Waschmittel richtig dosieren.

Deine Adresse genau nachschauen.

Den Härtegrad für deine Adresse bekommst du bei deinem Wasserversorger, in Innsbruck bei der IKB. Auch die Verbraucherzentrale verweist darauf: Den Härtegrad des Wassers kannst du beim Wasserversorger erfragen. Die Werte oben stammen aus der IKB-Übersicht, verbindlich ist die Auskunft der IKB zu deiner Adresse.

Und wenn das Wasser bei dir härter ist?

Klassische Enthärter entfernen Calcium und Magnesium über Salz aus dem Wasser. TESL® II geht einen anderen Weg: Es wandelt den Kalk physikalisch um, sodass er in der Schwebe bleibt und nicht haftet, ohne Chemie, ohne Salz und ohne dass die Mineralien aus dem Wasser verschwinden. Eingebaut wird es in die Warmwasser- und Trinkwasser-Installation. Welches Modell zu deinem Rohranschluss passt, zeigt dir der Modellfinder.

Quellen

  1. IKB: Unser Innsbrucker Wasser, Übersicht zur Wasserhärte nach Gebieten (Gesamthärte in °dH, Härtestufen). ikb.at
  2. Verbraucherzentrale Hamburg: Wie viel Wäsche und wie viel Waschmittel soll in die Waschmaschine?, Stand 26.01.2024 (Härtegrad beim Wasserversorger erfragen). vzhh.de

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